03.10.2019, von Martin Hartl

Türen auf! Beim Ortsverband Regensburg

Für 25 Kinder und ihre Eltern fand am 3. Oktober im Ortsverband Regensburg ein Tag des Mitmachens und Anfassens statt. Die Jugendgruppe nahm gemeinsam mit vielen fleißigen helfenden Händen aus dem technischen Zug zum dritten Mal am „Türöffner-Tag“ teil.

Unsere Besucherinnen und Besucher wurden zu Beginn durch den Ortsbeauftragten Dominik Kastaun begrüßt und bekamen einen kurzen Überblick über unseren Ortverband. Im Anschluss stellte Ortsjugendleiter Marcus Werner-Schönfeld anhand einer Bilder-Präsentation die Aktivitäten und Organisation unserer Jugendgrupp vor. In einem kurzen Vortrag von Gruppenführer Martin Hartl bekamen unsere Gäste einen Überblick über die Bundesanstalt THW sowie deren Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz.

Dann ging es endlich los. Auf dem Freigelände wurde von unseren Helferinnen und Helfern eine Schauübung für Groß und Klein aufgeführt. Als Übungsszenario wurde angenommen, dass auf einem Hafengelände durch eine Gasexplosion ein Arbeiter in fünf Meter Höhe verletzt wurde. Durch die örtlichen Gegebenheiten war die Zufahrt zur Einsatzstelle eingeschränkt und ein Vordringen mit Fahrzeugen zur Unglücksstelle unmöglich. Mit Hilfe eines Leiterhebels wurde die verletzte Person vom Containerstapel gerettet und konnte an den Rettungsdienst übergeben werden.

Am meisten waren unsere Gäste wohl auf die Mitmachstationen gespannt, an denen sie die Gerätschaften selbst ausprobieren konnten. An einem Dreibock, der als Trageunterstützung diente, war ein hydraulischer Spreitzer befestigt, mit dem ein Überraschungsei „verletzungsfrei“ von einem Absperrkegel zum nächsten transportiert werden musste. Unser MzKW wurde mit Hilfe zweier Hebekissen von den Kindern angehoben. Für sie war es außerordentlich faszinierend, wie mittels Druckluft ein Lkw oder schwere Gegenstände ganz leicht mit zwei Fingern angehoben werden können. Etwas mehr Anstrengung war beim Anheben einer mit Sandsäcken gefüllten Gitterbox gefragt. Mithilfe eines Greifzugs, der über einen Klappkloben an einem Zweibock geführt wurde, konnte die schwere Gitterbox von nur einem Kind angehoben werden.

Von der Jugendgruppe wurden die jungen Teilnehmenden in die Kunst des Knüpfens von Stichen und Bunden eingewiesen. Mastwurf und Ankerstich sind nun kein Problem mehr. Ihre Ziel- und Treffsicherheit konnten die Kinder beim Nagelschlagen und Hütchenwerfen nach Art „THW“ unter Beweis stellen. Zwei Steckleiterteile definierten das Ziel. Mit viel Geschick musste der Absperrkegel so geworfen werden, dass er kopfüber zwischen den Leitersprossen im Ziel landete.

Die Begeisterung für unsere große Technik strahlte nur so aus den Augen aller Anwesenden, als sie den Gerätekraftwagen, den Kipper der Fachgruppe Räumen sowie unsere Großpumpe genau unter die Lupe nehmen konnten. Selbstverständlich beantworteten wir unzählige Fragen zu unserer Ausstattung und unseren Fahrzeugen.

Wie immer kam auch diesmal das leibliche Wohl nicht zu kurz: Als kleine Leckerei zwischendurch gab es für die Kinder frische Waffeln in Form eines THW-Zahnrads.

Wir freuen uns ganz besonders darüber, aus den Reihen unserer Gäste drei Kinder als neue Mitglieder unserer Jugendgruppe begrüßen zu dürfen!


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